Im ersten Licht
- Technik
- Oel auf Leinwand
- Grösse
- 40 x 80 cm
- Jahr
- 2026
Fr. 1200.-
Im ersten Licht ist ein Ölbild auf Leinwand im Format 40 × 80 cm aus dem Jahr 2026. Es zeigt Eiger, Mönch und Jungfrau, die kraftvoll aus einem tosenden Wolkenmeer hervortreten und dadurch eine monumentale, fast erhabene Wirkung erhalten. Die Inspiration liegt in der überwältigenden Präsenz der Alpen: nicht als ruhige Landschaft, sondern als dramatischer Augenblick zwischen Nebel und erwachendem Licht. Die Gipfel wirken wie stille Zeugen der Naturgewalt, während die Wolken darunter in Bewegung geraten. Der Titel Im ersten Licht deutet auf den Moment hin, in dem das frühe Tageslicht die Bergflanken berührt und ihre Formen langsam aus der Dunkelheit löst. Die Perspektive ist leicht erhöht und zugleich nah an das Gebirgsmassiv herangeführt. Der Betrachter blickt nicht aus sicherer Distanz auf eine Panoramaansicht, sondern scheint sich mitten über dem Wolkenmeer zu befinden. Dadurch entsteht Tiefe: Die vorderen dunkleren Felsmassen geben dem Bild Gewicht, während die helleren, weiter zurückliegenden Gipfel den Blick in die Ferne führen. Die Wolken bilden eine horizontale Bewegung, gegen die die Berge senkrecht und kraftvoll aufragen. Die spezielle Technik mit einer Untermalung in Sienna gebrannt gibt dem Bild eine warme, erdige Grundstimmung. Diese rötlich-braune Untermalung kann durch die später aufgetragenen kühlen Blau-, Grau- und Weißtöne hindurch subtil nachwirken. Dadurch entstehen lebendige Schatten, wärmere Übergänge im Schnee und eine größere Tiefe in den dunklen Felsbereichen. Besonders in den Nebel- und Wolkenpartien unterstützt die Sienna-Untermalung eine atmosphärische Wirkung, weil sie den kühlen Farben einen inneren Kontrast und eine malerische Wärme verleiht. Insgesamt verbindet das Werk dramatische Naturbeobachtung mit klassischer Ölmaltechnik: Die Berge erscheinen monumental, aber nicht statisch; sie scheinen aus Licht, Nebel und Farbe heraus geboren zu werden.